Digitales Lexikon

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Wichtiges aus der Deutschen Demokratiegeschichte

Bereits im Dezember 2008 beschloss der Deutsche Bundestag den Bau eines Freiheits- und Einheitsdenkmals in Berlins Mitte – das an die deutsche Freiheits- und Einheitsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie an die Friedliche Revolution im Herbst 1989 und die Deutsche Einheit vom 3. Oktober 1990 erinnern soll. Die Deutsche Gesellschaft e. V. engagiert sich seit vielen Jahren für den Bau und erstellt in einem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Projekt eine neue Webseite zum Freiheits- und Einheitsdenkmal. Teil dieser Webseite soll ein demokratiegeschichtliches Lexikon werden, das nicht nur Begriffe erläutert, sondern auch Grafiken, Bilder oder Fotos enthält. Es wird fundierte und verlässliche Informationen bieten, die es den Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, sich weiter in das Thema Demokratiegeschichte einzuarbeiten. 

 

Anwendung

Das Lexikon im Umfang von zunächst etwa 50 Einträgen ergänzt die Denkmalsdokumentation und den Denkmalsführer, vor allem aber die Chronologie zur Freiheits- und Einheitsgeschichte, indem es – wissenschaftlich valide – demokratiegeschichtliche Grundbegriffe in allgemeinverständlicher Sprache erklärt, den informatorischen Mehrwert der Webseite steigert und zur Beschäftigung mit Demokratie beziehungsweise Demokratiegeschichte anregt. Da bewusst eine Abweichung von den strengen Regeln klassischer Nachschlagewerke angestrebt wird, können als Begriffe beziehungsweise Stichworte auch Wortfolgen wie schwarz-rot-gold“ oder rechte Parteien“ / linke Parteien“ eingestellt werden. Eine Suchfunktion erlaubt zudem das eintragsübergreifende Auffinden der nicht mit Separatstichworten erfassten Begriffe. 

Anspruch auf Vollständigkeit kann das Lexikon nicht erheben, zumal unterschiedliche Nutzerinnen  und Nutzer ein ganz unterschiedliches Verständnis von Vollständigkeit haben. Es zielt jedoch darauf, die wichtigsten Begriffe zu erläutern, die im Kontext deutscher Demokratiegeschichte von zentraler Bedeutung sind und deren Kenntnis zum Verständnis der Geschichte beiträgt. Zugleich werden die Nutzerinnen und Nutzer eingeladen, sich mit Vorschlägen für weitere Einträge an der Weiterentwicklung des Lexikons zu beteiligen. Dieses partizipative Element ist Bestandteil des inklusiven Lexikonkonzeptes, das über das Mitmachen“ zur Beschäftigung mit Demokratiegeschichte motiviert.  

Zielgruppen

Das Lexikon richtet sich an Personen, die sich für (deutsche) Demokratiegeschichte interessieren, vornehmlich Schülerinnen und Schüler, Jugendliche, Studierende und Lehrkräfte der schulischen und historisch-politischen Bildungsarbeit.

Projektleitung

Peggy Matauschek

Referentin Politik & Geschichte

Deutsche Gesellschaft e. V.

Voßstraße 22

10117 Berlin

peggy.matauschek@deutsche-gesellschaft-ev.de

Telefon:  +49 (0) 30 88 412 191